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Taschenfederkernmatratze ja oder nein? Das sind die Vor- und Nachteile von Taschenfederkernmatratzen


Die Taschenfederkernmatratze ist in vielen deutschen Schlafzimmern vertreten und erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit. Die Eigenschaften dieser Matratzenart sind jedoch nicht für jede Person geeignet. Bevor Sie sich für eine Taschenfederkernmatratze entscheiden und sie anschließend nicht Ihren Bedürfnissen entspricht, sollten Sie sich vorab ausreichend über diesen Matratzentyp informieren. Aus diesem Grund stellen wir Ihnen die Vor- und Nachteile einer Taschenfedernkernmatratze vor, damit Sie sich genauestens überlegen können, ob diese Matratzenart zu Ihnen passt oder nicht.

DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

Pro:

Contra:
  • Allergiker und Vielschwitzer profitieren von dem trockenen Schlafklima und der guten Luftzirkulation bei einer Taschenfederkernmatratze: Auf diese Weise gelangen Wärme und Feuchtigkeit nämlich umgehend nach außen, sodass sich kein Schimmel bilden kann und sich Milben nicht einnisten können.
  • Dank der hohen Punktelastizität passt sich eine Taschenfederkernmatratze optimal an Ihren Körper an.
  • Taschenfederkernmatratzen sind besonders langlebig und formstabil, sodass keine Liegekuhlen entstehen können.
  • Taschenfederkernmatratzen geben keine Geräusche von sich und sind so ideal für geräuschempfindliche und/oder aktive Schläfer.
  • Aufgrund der guten Durchlüftung fühlt sich eine Taschenfederkernmatratze eher kühl an und ist daher weniger für Leute geeignet, denen schnell kalt wird.
  • Im Vergleich zu Kaltschaummatratzen lassen sich Taschenfederkernmatratzen nicht so gut transportieren, da sie wegen des starren Federkerns schwerer zu knicken oder zu rollen sind.
  • Verstellbare oder elektrische Lattenroste eignen sich lediglich bedingt für Taschenfederkernmatratzen, weil sie aufgrund des Matratzenkerns aus Federn nicht sonderlich biegsam sind. Eine Höhenverstellung am Lattenrost ist folglich nur begrenzt möglich.
Produktempfehlung:

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Vorteile einer Taschenfederkernmatratze

Taschenfederkernmatratzen besitzen im Inneren einen Kern aus Stahlfedern. Dabei befindet sich jede einzelne Feder in einem Stoffsäckchen. So werden alle Federn voneinander getrennt, schließlich sind diese in die Taschen eingenäht und folglich komplett von dem Stoff umhüllt. Der gesamte Federkern – samt den Stofftaschen – ist von verschiedenen Schichten umgeben, damit die Federn zum einen ausreichend geschützt werden und zum anderen beim Schlafen nicht spürbar sind. Weil zwischen den Taschenfederkernen genug Platz ist, wird die Matratze bestens durchlüftet. Auf diese Weise gelangen Wärme und Feuchtigkeit, die beim Schwitzen entsteht, umgehend nach außen, sodass sich Taschenfederkernmatratzen durch eine gute Temperaturregulierung und ein trockenes, kühles Schlafklima auszeichnen. Für Personen, die in der Nacht viel schwitzen, ist eine solche Federkernmatratze also ideal. Auch Allergiker profitieren von der guten Luftzirkulation bei einer Taschenfederkernmatratze, denn so wird der Bildung von Schimmel sowie der Entstehung von Milben vorgebeugt.

Dank der Stofftaschen, die die einzelnen Federn voneinander trennen, weist eine Taschenfederkernmatratze eine hohe Punktelastizität auf: Aus diesem Grund gibt eine solche Federkernmatratze nur an den Stellen nach, auf denen Druck ausgeübt wird. Dies ist deutlich besser für Ihren Körper, da so Schultern und Hüfte beim Schlafen in Seitenlage optimal einsinken können. Ferner bleiben Taschenfederkernmatratzen länger haltbar als andere Matratzen, weil sie unverzüglich zurück in ihren Ursprungszustand gelangen, sobald der Druck von einer Stelle genommen wird. Mittels dieser Formstabilität wird zudem die Entstehung von Liegekuhlen vermieden.

Des Weiteren quietschen die Stahlfedern von Taschenfederkernmatratzen nicht, sodass ein solcher Matratzentyp besonders geräuschlos ist und sich deswegen perfekt für geräuschempfindliche oder aktive Schläfer, die sich im Schlaf viel bewegen, eignet.

Nachteile einer Taschenfederkernmatratze

Da Taschenfederkernmatratzen so gut durchlüftet werden, sind sie für Personen, die schnell frieren, nur begrenzt geeignet. Des Weiteren sind Taschenfederkernmatratzen schwerer zu transportieren als beispielsweise Kaltschaummatratzen: Der Federkern im Inneren einer Taschenfederkernmatratze darf nämlich nur vakuumiert geknickt oder zusammengerollt werden, weil andernfalls die Federn beeinträchtigt werden könnten. Wir raten Ihnen daher, einmal entpackte Taschenfederkernmatratzen immer im Ganzen zu transportieren, um möglichen Schäden an den Stahlfedern vorzubeugen.

Ähnliches gilt für verstellbare oder elektrische Lattenroste: Da es für eine Taschenfederkernmatratze aufgrund des unbiegsamen Federkerns am besten ist, wenn sie sich in einer waagerechten Position befindet, eignen sich starre Lattenroste für solche Matratzen besser. Damit die Stahlfedern nicht zu sehr geknickt werden, ist eine Höhenverstellung an verstellbaren Lattenrosten nämlich nur bedingt nutzbar.

Hinweis: 

Streng genommen gehören Taschenfederkernmatratzen zur Gruppe der Federkernmatratzen, jedoch werden die beiden Begriffe oft synonym verwendet. Des Weiteren können Taschenfederkernmatratzen auch als Tonnentaschenfederkernmatratzen bezeichnet werden, da im Kern von Taschenfederkernmatratzen die gleichen bauchigen Stahlfedern verbaut worden sind wie bei Tonnentaschenfederkernmatratzen. Folglich sind die hier beschriebenen Vor- und Nachteile von Taschenfederkernmatratzen zusätzlich auf Federkernmatratzen und auf Tonnentaschenfederkernmatratzen anwendbar.


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