WAS IST EINE TASCHENFEDERKERNMATRATZE?

WIR ERKLÄREN DEN AUFBAU

Zuletzt aktualisiert: 04.02.2019

Das Wichtigste in Kürze

Aufbau einer Taschenfederkernmatratze:

Eigenschaften einer Taschenfederkernmatratze:

So sieht eine Taschenfederkernmatratze von Innen aus

Taschenfederkernmatratzen bestehen aus verschiedenen Schichten: Innen in der Matratze befindet sich der Federkern. Dieser ist von einer Polsterschicht aus Schaumstoff (in unserem Fall Komfortschaum) umgeben, sodass verhindert wird, dass die Stahlfedern beim Schlafen spürbar sind. Zwischen der Schaumstoffschicht und den Stahlfedern befindet sich zusätzlich eine Schutzschicht aus Vlies oder Filz. Diese sorgt dafür, dass die Polsterschicht nicht von den Federn beschädigt wird. Der Federkern sowie die Polsterung sind abschließend mit einem Bezug umhüllt. Das Obermaterial besteht für gewöhnlich aus Baumwolle, wir verwenden für unsere Taschenfederkernmatratze hingegen einen Bezug aus Tencel mit versteppter Klimafaser, da dieses Obermaterial besonders dick und flauschig ist.

Die einzelnen Stahlfedern im Kern der Matratze sind in Stofftaschen eingenäht. Da der Stoff die Federn vollständig umhüllt, sind alle Stahlfedern voneinander getrennt. Aufgrund dieser in Stofftaschen eingenähten Stahlfedern gilt eine Taschenfederkernmatratze als besonders hochwertig. Hinzu kommt die besondere Form der Federn bei Taschenfederkernmatratzen: Um für das optimale Schlafgefühl zu sorgen, haben die Stahlfedern meist eine tonnenähnliche, bauchige Form.

Die Eigenschaften von Taschenfederkernmatratzen

Taschenfederkernmatratzen sind besonders hygienisch und kühl: Zwischen dem Federkern und den jeweiligen Schutzschichten ist nämlich ausreichend Platz, sodass eine gute Luftzirkulation und Feuchtigkeitsregulierung möglich ist. Aus diesem Grund kann sich kein Schimmel bilden und Milben haben es ebenfalls schwer, sich in der Matratze einzunisten, da diese eine feuchte sowie warme Umgebung bevorzugen. Eine solche Federkernmatratze eignet sich also bestens für Allergiker. Des Weiteren sollten Leute, die in der Nacht viel schwitzen, eine Taschenfederkernmatratze wählen, denn dank der guten Temperaturregulierung wird Wärme umgehend nach außen abgegeben, sodass ein angenehm kühles Schlafklima herrscht. Für Personen, die dazu neigen, in der Nacht zu frieren, ist eine Taschenfederkernmatratze folglich ungeeignet.

Aufgrund des starren Federkerns im Inneren ist die Matratze eher unbiegsam und passt daher nur bedingt zu einem verstellbaren oder elektrischen Lattenrost. Ein starrer Lattenrost ist also deutlich besser für eine Taschenfederkernmatratze geeignet, da sich die Matratze so in einer waagerechten Position befindet und die Federn dadurch keinen Schaden nehmen.

Taschenfederkernmatratzen zeichnen sich durch ihre hohe Punktelastizität aus: Es geben also nur die Federn nach, die auch wirklich belastet werden. Eine hohe Punktelastizität ist besonders wichtig, um den Körper und vor allem die Wirbelsäule optimal zu stützen. So sinken nur Bereiche wie Schultern oder Hüfte ein, was auch mit der starken Anpassungsfähigkeit von Taschenfederkernmatratzen einhergeht. Des Weiteren sind solche Matratzen formstabil und langlebig. Daraus folgt, dass der Federkern immer wieder in seinen Ursprungszustand zurückkehrt, sobald der Druck von der jeweiligen Stelle genommen wird. Diese Eigenschaften einer Taschenfederkernmatratze vermeiden zudem die Entstehung von Liegekuhlen, was die lange Haltbarkeit der Matratze zusätzlich begünstigt.

Nicht nur der Federkern selbst sondern auch die Federnanzahl ist für die bestmögliche Unterstützung des Körpers ausschlaggebend. Grundsätzlich gilt: Je mehr Federn in der Matratze verarbeitet worden sind, desto höher ist die Punktelastizität und desto besser ist der Schlafkomfort. Sie müssen jedoch bedenken, dass Matratzen mit einer hohen Federnanzahl deutlich kostspieliger sind: Eine hochwertige Taschenfederkernmatratze besteht in den meisten Fällen aus etwa 500 Federn, jedoch gibt es auch genügend Modelle mit einer geringeren Anzahl an Federn, die dennoch über eine sehr gute Qualität verfügen.

Dadurch, dass die Federn einer Taschenfederkernmatratze in einzelne Stoffsäckchen eingenäht worden sind, werden Geräusche gedämmt: Folglich sind keine quietschenden Sprungfedern zu hören, wenn Sie sich im Schlaf bewegen. Aus diesem Grund sind Taschenfederkernmatratzen auch für geräuschempfindliche Schläfer geeignet, die im Schlaf häufiger die Position ändern.

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