Taschenfederkernmatratzen für Seitenschläfer – Darauf müssen Sie achten


Die Wahl der richtigen Matratze hängt unter anderem von Ihrer Schlafposition ab. Neben den Rücken- und Bauchschläfern gibt es Seitenschläfer – die am häufigsten vertretene Schlafposition. Da jeder Schlaftyp eine andere Matratze benötigt, erklären wir im Folgenden, welche Eigenschaften eine Matratze für Seitenschläfer haben sollte und ob der Kauf einer Taschenfederkernmatratze für Seitenschläfer sinnvoll ist.

Das Wichtigste in Kürze:
  • Bei Seitenschläfern ist es wichtig, dass die Wirbelsäule eine gerade Linie darstellt. Dazu müssen Schultern und Hüfte weiter einsinken, während die umliegenden Bereiche stärker gestützt werden.
  • Taschenfederkernmatratzen eignen sich bestens für Seitenschläfer, denn dank der ausgeprägten Punktelastizität passen sich diese optimal an Ihren Körper an und unterstützen diesen perfekt.
  • Bei der Suche nach einer passenden Matratze für Seitenschläfer sollten Sie Härtegrade und Liegezonen mit in Ihre Entscheidung einfließen lassen.
  • Auch entsprechende Kopfkissen wie ein Nackenstützkissen fördert zusammen mit der passenden Matratze das ergonomische Liegen für Seitenschläfer.
  • Um möglichen Verspannungen vorzubeugen, sollten Sie Ihren Lattenrost ebenfalls mit Bedacht wählen und diesen möglicherweise an Stellen wie der Schulterzone anpassen.
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Daran erkennen Sie eine gute Taschenfederkernmatratze für Seitenschläfer

Weil Ihre Wirbelsäule beim Schlafen in Seitenlage immer eine gerade Linie darstellen soll, ist es von Bedeutung, dass Schultern und Hüfte weit genug einsinken, während die umliegenden Bereiche gestützt werden (siehe Abbildung 1). Wenn dies nicht gegeben ist und manche Körperpartien „durchhängen“, führt das auf Dauer zu Rückenschmerzen und Verspannungen, denn dann befindet sich die Wirbelsäule nicht in ihrer optimalen Position und wird nicht gleichmäßig entlastet.

Damit es einer entsprechenden Matratze gelingt, Ihre Wirbelsäule in eine gerade Linie zu bringen, sollte sie über eine hohe Punktelastizität verfügen. Das bedeutet, dass die gewünschte Matratze nur an den Stellen nachgibt, auf denen Druck ausgeübt wird und sich so immer perfekt an Ihren Körper anpasst – egal, in welcher Schlafposition Sie sich zu dem Zeitpunkt befinden.

Info: 

Zwar bewegt man sich im Schlaf regelmäßig, sodass es keine eindeutige Schlafposition gibt, in der man die gesamte Nacht über verweilt, dennoch gibt es einige Präferenzen: So sind die meisten Menschen gleichzeitig Seiten- sowie Rückenschläfer. Grundsätzlich ist es aber – unabhängig von der Position – für jeden Schlaftyp wichtig, dass die natürliche Krümmung der Wirbelsäule (Lordose) nicht beeinträchtigt wird.

Unterschiede zu Bonellfederkernmatratzen

Da Bonellfederkernmatratzen flächendeckend und nicht punktuell nachgeben, raten wir Ihnen vom Kauf solcher Matratzen ab. Stattdessen eignen sich Taschenfederkernmatratzen bestens für Seitenschläfer, weil sie besonders punktelastisch sind: Die genannte Punktelastizität wird dadurch ermöglicht, dass die einzelnen Federn im Kern einer Taschenfederkernmatratze voneinander getrennt sind, denn je eine Stahlfeder ist in einem Stoffsäckchen eingenäht. Diese Tasche umhüllt eine solche Feder vollständig, sodass diese nicht mit einer anderen Stahlfeder in Berührung kommen kann. So geben nur die Federn nach, die wirklich belastet werden. Bei Bonellfederkernmatratzen hingegen sind die Federn mit Drähten miteinander verbunden, folglich wirkt sich eine Druckbelastung auch auf die umliegende Fläche aus.

Härtegrade

Achten Sie beim Kauf einer neuen Matratze auf den Härtegrad: Wenn die Matratze zu hart ist, kann sich diese nicht optimal an Ihren Körper anpassen, sodass Schultern und Hüfte nicht weit genug einsinken können. Im Gegenzug führt eine zu weiche Matratze dazu, dass Körperbereiche wie Kopf- und Lendenbereich zu weit „durchhängen“ und nicht ausreichend gestützt werden. Beides hat zur Folge, dass Ihre Wirbelsäule verkrümmt und Rückenschmerzen entstehen.

Liegezonen

Liegezonen sind bei Matratzen für Seitenschläfer ebenfalls von Bedeutung, denn gute Matratzen bestehen für gewöhnlich aus mindestens 5 Liegezonen. Die Zonen entstehen dadurch, dass Schultern und Hüfte weiter einsinken, während die umliegenden Bereiche (Kopf, Lenden und Beine) stärker gestützt werden sollten. Solche Matratzen können jedoch nicht gedreht werden, da sonst die Zonierung nicht mehr stimmt. Matratzen mit 7 Liegezonen hingegen lassen sich drehen, weil es bei diesen statt eines großen Beinbereichs mehrere kleinere Zonierungen gibt: So befinden sich am unteren Teil einer 7-Zonen Taschenfederkernmatratze zusätzlich zur Bein-Zone noch die Waden- und die Fuß-Zone. Dabei ist die Fuß-Zone identisch zum Kopfbereich, während die Waden-Zone das Pendant zum Schulterbereich darstellt. Der Beinbereich entspricht wiederum dem Lendenbereich, sodass sich Matratzen mit 7 Liegezonen in der Hüft-Zone spiegeln und folglich problemlos drehen lassen können, ohne dass die Zonen anschließend falsch sind und Sie nicht mehr optimal liegen. Aus diesem Grund haben sich Matratzen mit 7 Liegezonen am Markt etabliert, damit Sie – egal, wie Sie die Matratze hinlegen – immer ergonomisch korrekt schlafen.

Darauf müssen Sie bei Kopfkissen für Seitenschläfer achten

Bei Matratzen für Seitenschläfer ist es besonders wichtig, dass die Halswirbelsäule entlastet wird. Aus diesem Grund sollten Sie darauf achten, dass Sie neben der passenden Taschenfederkernmatratze auch ein entsprechendes Kopfkissen benutzen: Dieses sollte Ihren Hals so stützen, dass das Schulter-Hals-Dreieck ausgefüllt ist. Ein Nackenstützkissen eignet sich besonders gut für Seitenschläfer, denn auf diese Weise wird die Halswirbelsäule perfekt entlastet. Um Überspannungen zu vermeiden, sollte das Kissen so hoch sein, dass Ihr Hinterkopf nicht abknickt, sondern eine gerade Verlängerung der Wirbelsäule darstellt.

Auch eine Beinauflage sorgt dafür, dass Ihre Wirbelsäule gerade gehalten wird: Statt ein Kissen für Ihren Kopf und eins für Ihr oberes Bein zu verwenden, können Sie alternativ ein Seitenschläferkissen nutzen, das beides in einem abdeckt. Dieses ist lang genug, um Ihren Kopf zu stützen, damit Ihr Hals in der Nacht nicht abknickt und um gleichzeitig dem Bein, das in Seitenlage oben liegt, Halt zu geben. Auf diese Weise wird eine gesunde Körperhaltung in der seitlichen Schlafposition begünstigt, schließlich befindet sich die Wirbelsäule so in einer geraden Position.

Lattenroste für Seitenschläfer – Das müssen Sie beachten

Neben der passenden Matratze und dem passenden Kissen sollten Sie sich über einen entsprechenden Lattenrost für Seitenschläfer Gedanken machen, denn um ergonomisch korrekt zu liegen, muss immer das gesamte Schlafsystem berücksichtigt werden. Insbesondere dann, wenn Sie breitere Schultern haben, ist ein Lattenrost mit integrierter Schulterabsenkung von Vorteil, weil die Schulterpartie dadurch weiter einsinken kann und die Wirbelsäule so in Seitenlage eine gerade Linie darstellt. Auch das Umdrehen von einzelnen Leisten am Lattenrost ist bei manchen Modellen möglich, was ebenfalls für ein besseres Einsinken der Schultern sorgt. Allgemein sollte die Schulterzone bei Lattenrosten für Seitenschläfer im Gegensatz zu den umliegenden Körperbereichen sein. Um das zu erzeugen, können Sie – falls Ihr Lattenrost über Verstellschieber verfügt – die entsprechenden Schieber für eine weichere Schulterpartie zusammenschieben. Diese Härteverstellung können Sie mittels der Verstellschieber auch an anderen Bereichen vornehmen, um je nach präferiertem Schlafgefühl in der jeweiligen Zone härter bzw. weicher zu schlafen. Ansonsten bietet es sich für Seitenschläfer an, die klassische V-Form am Lattenrost einzustellen: Bei dieser Basiseinstellung stellen die Verstellschieber optisch ein V dar, dabei zeigt die Spitze zum Fußende. Für die ergonomisch korrekte Schlafposition sollte das Becken auf der Spitze liegen.

Tipp:

Grundsätzlich bieten sich Lattenroste mit einer zusätzlichen Lordosenstütze an, um für die optimale Entlastung der Wirbelsäule zu sorgen. So wird nämlich die natürliche Krümmung der Wirbelsäule (Lordose) besser entlastet, denn durch bspw. höhenverstellbare Leisten wird dieser Bereich optimal gepolstert. Diese Mittelzonenverstärkung (auch Mittelzonenverstellung genannt) am Lattenrost erstreckt sich meist über etwa fünf bis neun Leisten und stützt folglich den mittleren und unteren Bereich der Wirbelsäule.

Fazit: Sind Taschenfederkernmatratzen für Seitenschläfer geeignet?

Taschenfederkernmatratzen sind bestens für Seitenschläfer geeignet, denn sie sind besonders punktelastisch und passen sich daher perfekt an den Körper des Schlafenden an: Schultern und Hüfte können weiter einsinken, während die umliegenden Bereiche stärker gestützt werden, sodass sich Ihre Wirbelsäule in einer geraden Position befindet, was eine gesunde Körperhaltung begünstigt (siehe Abbildung 1). Taschenfederkernmatratzen sind sehr anpassungsfähig, denn die einzelnen Federn geben nur an den Stellen nach, die belastet werden. Folglich liegen Sie auch dann optimal, wenn Sie sich im Schlaf bewegen und Ihre Schlafposition ändern sollten.

Um genau das Modell zu finden, das zu Ihren Schlafgewohnheiten passt und Sie in Seitenlage perfekt einsinken lässt bzw. stützt, sollten Sie beim Kauf einer Taschenfederkernmatratze darauf achten, welchen Härtegrad diese besitzt. Zudem sollten Sie überprüfen, in wie viele Liegezonen die gewünschte Taschenfederkernmatratze unterteilt ist: Bei 7-Zonen Taschenfederkernmatratzen gibt es für jede Körperpartie einen entsprechenden Bereich auf der Matratze, um die ergonomisch korrekte Haltung Ihres Körpers vollständig sicherzustellen. Gleichzeitig lässt sich ein solcher Matratzentyp problemlos drehen, ohne dass es zu Beeinträchtigungen hinsichtlich der Zonierung kommt. Taschenfederkernmatratzen mit 5 Liegezonen sind hingegen nicht zum Drehen geeignet.

Hinweis: 

Obwohl Taschenfederkernmatratzen streng genommen nur eine Untergruppe von Federkernmatratzen darstellen, werden die Begriffe häufig synonym verwendet. Zudem werden Taschenfederkernmatratzen oft mit Tonnentaschenfederkernmatratzen gleichgesetzt, sodass dieser Beitrag auch über Federkernmatratzen und Tonnentaschenfederkernmatratzen für Seitenschläfer informiert.


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