Sind Taschenfederkernmatratzen für Bauchschläfer geeignet? Wir klären auf!


Taschenfederkernmatratzen gehören zu den beliebtesten Matratzenarten, doch sind sie überhaupt für jeden Schlaftyp geeignet oder hängt die Wahl der passenden Matratze mehr von unserer präferierten Schlafposition ab, als wir denken? Um Licht ins Dunkel zu bringen, klären wir Sie darüber auf, was Sie als Bauchschläfer alles beachten sollten und ob sich Taschenfederkernmatratzen für Bauchschläfer eignen.

Das Wichtigste in Kürze:
  • Schlafen in Bauchlage ist deutlich ungesünder als in den anderen Schlafpositionen, sodass die Wahl der richtigen Matratze bei Bauchschläfern von besonderer Bedeutung ist.
  • Um den Körper in Bauchlage nicht noch mehr zu belasten, sollte die entsprechende Matratze über eine hohe Punktelastizität verfügen, denn so passt sich diese perfekt an Ihren Körper an und entlastet diesen bestens. Dabei ist es wichtig, dass insbesondere in Bauchlage abgesichert wird, damit Sie nicht ins Hohlkreuz fallen.
  • Da Taschenfederkernmatratzen besonders punktelastisch sind und daher nur an den Stellen nachgeben, die wirklich belastet werden, eignen sie sich bestens für Bauchschläfer. Zudem kehren Taschenfederkernmatratzen sofort in ihren Ursprungszustand zurück, sobald der Druck von der jeweiligen Stelle genommen wurde. Dies ist für Bauchschläfer von besonderer Bedeutung, weil sich diese im Schlaf oft hin und her wälzen und so nicht in ihrer Bewegung beeinträchtigt werden.
  • Beachten Sie beim Kauf einer neuen Matratze auch die unterschiedlichen Härtegrade und die Anzahl der Liegezonen, um die für Sie perfekte Matratze zu finden: Eine gute Matratze sollte mindestens 5 – bestenfalls 7 – Liegezonen aufweisen.
  • Am besten verwenden Bauchschläfer nur ein sehr flaches oder kein Kissen, um die Halswirbel nicht zu überstrecken.
Produktempfehlung: 
Unsere Taschenfederkernmatratze überzeugt durch ihre außerordentliche Punktelastizität, die sich bestens für Bauchschläfer eignet: Sie gibt nur an den Stellen nach, die wirklich belastet werden und kehrt – sobald der Druck von der jeweiligen Stelle genommen wurde – sofort in ihren Ursprungszustand zurück, sodass Bauchschläfer beim Bewegen im Schlaf nicht beeinträchtigt werden. Dank ihrer 480 Federn pro 2 m² passt sie sich bestens an Ihren Körper an und unterstützt diesen optimal. Folglich können manche Körperpartien weiter einsinken, während andere Bereiche stärker gestützt werden. Die Matratze ist in 7 Liegezonen aufgeteilt, sodass sie jeden Körperbereich entsprechend entlastet und so für ergonomisch korrektes Liegen sorgt. Da es die Taschenfederkernmatratze in verschiedenen Härtegraden gibt, finden Sie genau das Modell, das optimal zu Ihrem präferierten Schlafempfinden passt und der natürlichen Krümmung der Wirbelsäule gerecht wird. Überzeugen Sie sich selbst von unserem Bestseller, indem Sie 100 Nächte lang auf unserer Taschenfederkernmatratze probeschlafen. Falls die Matratze nicht zu Ihnen passen sollte, können Sie sie selbstverständlich kostenfrei an uns zurückschicken.

Das müssen Sie als Bauchschläfer beachten

Die wenigsten Menschen schlafen nachts auf dem Bauch, denn diese Variante stellt die ungesündeste Schlafposition dar und ist meistens ein Zeichen dafür, dass Ihr Schlafsystem nicht mehr Ihren Bedürfnissen entspricht: Die inneren Organe werden beim Schlafen in Bauchlage nämlich einem größeren Druck ausgesetzt als in anderen Positionen, sodass eine ausreichende Durchblutung erschwert wird. Zudem müssen Bauchschläfer ihren Kopf zur Seite neigen, um in dieser Position frei atmen zu können. Dies hat jedoch eine Verdrehung der Halswirbelsäule zur Folge, was schnell zu Verspannungen führen kann. Oft werden Seitenschläfer zu Bauchschläfern, wenn alle anderen Positionen unbequem sind. Auch dies ist ein Indiz für ein falsches Schlafsystem. Darüber hinaus ist bei Bauchschläfern oft eine Mischung aus Seiten- und Bauchlage vorherrschend.

Für Bauchschläfer ist es wichtig, eine Matratze zu finden, die über eine hohe Punktelastizität verfügt, da so eine optimale Anpassung an den Körper bzw. an die Schlafposition gewährleistet wird. Dabei muss darauf geachtet werden, dass die natürliche Krümmung der Wirbelsäule (Lordose) erhalten bleibt. Damit Sie nicht ins Hohlkreuz fallen, sollten Sie beim Kauf einer neuen Matratze darauf achten, dass diese eine verstärkte Beckenzone besitzt. So wird dafür gesorgt, dass das Becken beim Schlafen in Bauchlage abgesichert wird und nicht zu weit einsinkt. Auch der Lendenbereich, der am Tag am meisten beansprucht wird, sollte in der Nacht stärker gestützt werden, da sonst Verspannungen auftreten können. Um jeden Körperbereich bestens zu entlasten, bieten sich Matratzen mit entsprechenden Liegezonen an: Diese teilen die Matratze im Hinblick auf ihre verschiedenen Körperbereiche in Zonen ein, die sich optimal an die jeweilige Körperpartie anpassen und so eine ergonomisch korrekte Haltung fördern. Am besten geeignet sind Matratzen mit 7 Liegezonen, weil diese den Körper in die wichtigsten Bereiche (Kopf, Schultern, Lenden, Hüfte, Beine, Waden, Füße) unterteilen und gleichzeitig gewendet werden können.

Damit die inneren Organe nicht zu sehr belastet werden und die Atmung nicht noch schwergängiger wird, ist eine Matratze mit einer ausgeprägten Punktelastizität ebenfalls von Bedeutung. Dank dieser Eigenschaft passt sich die Matratze bestens an Ihren Körper an: Dieser wird demnach optimal gestützt, sodass keine Körperbereiche „durchhängen“, was sich sonst negativ auf Ihre Organe und Ihre Atmung auswirken könnte. Im Zuge dessen sollte die Matratze nicht zu weich sein, da manche Körperpartien sonst nicht ausreichend gestützt werden. Gleichzeitig sollte die gewünschte Matratze aber auch nicht zu hart sein, damit andere Bereiche wiederum weit genug einsinken können und die Doppel-S-Krümmung der Wirbelsäule nicht beeinträchtigt wird.

Bauchschläfer bewegen sich nachts häufiger als andere Schlaftypen. Aus diesem Grund ist es für Personen, die überwiegend in Bauchlage schlafen, wichtig, eine Matratze zu finden, die nur wenig nachschwingt und schnell in ihre Ursprungsform zurückkehrt. So wird der Schlafende nicht beeinträchtigt, wenn er sich bewegen will.

Taschenfederkernmatratzen für Bauchschläfer

Taschenfederkernmatratzen sind bestens für Bauchschläfer geeignet, denn dieser Matratzentyp ist besonders punktelastisch. Diese Punktelastizität kommt dadurch zustande, dass der Kern einer solchen Matratze aus einer Vielzahl an Stahlfedern besteht, die einzeln in Stofftaschen eingearbeitet worden sind und so voneinander getrennt werden. Da je eine vollständig von einem Stoffsäckchen umhüllt wird, kommen die Federn nicht miteinander in Berührung, sodass diese genauestens auf eine Druckbelastung reagieren können und Taschenfederkernmatratzen nur an den Stellen nachgeben, auf die wirklich Druck ausgeübt wird. Folglich können manche Körperbereiche weiter einsinken, während andere besser gestützt werden, sodass ein solcher Matratzentyp der Doppel-S-Krümmung der Wirbelsäule absolut gerecht wird. Sobald der Druck von der jeweiligen Stelle genommen wird, kehrt die Taschenfederkernmatratze außerdem unverzüglich wieder in ihren Ursprungszustand zurück und verfügt somit über eine schnelle Rückstellkraft. Diese ist bei Bauchschläfern besonders wichtig, denn dieser Schlaftyp bewegt sich im Schlaf sehr häufig, was nicht durch die Matratze behindert werden sollte.

Die meisten Taschenfederkernmatratzen gibt es in unterschiedlich harten Ausführungen: Je nach Schlafempfinden und Gewicht können Sie so den Härtegrad finden, der am besten zu Ihnen passt. Im Zuge dessen ist es wichtig, dass die Taschenfederkernmatratze weder zu hart noch zu weich ist, damit Sie mit Ihrem Körper zwar ausreichend einsinken, aber auch gestützt werden können. Ein weiteres Merkmal, worauf Sie beim Kauf einer Taschenfederkernmatratze achten sollten, sind die Liegezonen. 7-Zonen Taschenfederkernmatratzen haben sich am Markt etabliert, weil der Körper so in die Bereiche unterteilt wird, die für ein ergonomisch korrektes Liegen von Bedeutung sind: Mithilfe der 7 Liegezonen ist eine solche Matratze optimal auf Ihre unterschiedlichen Körperbereiche (Kopf, Schultern, Lenden, Hüfte, Beine, Waden, Füße) abgestimmt und entlastet diese bestens. Auf diese Weise entstehen die entsprechenden Zonierungen, die selbst nach dem Drehen der Matratze noch stimmen: 7-Zonen Taschenfederkernmatratzen werden im Hüftbereich gespiegelt, sodass der Lendenbereich das Pendant zum Beinbereich darstellt, während die Schulterzone mit dem Wadenbereich gleichgesetzt wird und der Kopfbereich mit dem Fußbereich übereinstimmt.

Tipp:

Mithilfe von Verstellschiebern an Ihrem Lattenrost können Sie diesen so einstellen, dass auch er perfekt zu Ihrer präferierten Schlafposition passt, schließlich ist das ergonomisch korrekte Schlafen vom gesamten Schlafsystem abhängig.

Kissen für Bauchschläfer

Um eine mögliche Überdehnung des Halses zu vermeiden, sollten Sie sich neben der passenden Matratze auch Gedanken über ein geeignetes Kissen machen, denn nur das gesamte Schlafsystem kann für ein optimales Schlafgefühl sorgen. Für Bauchschläfer ist ein eher flaches Kissen oder gar kein Kissen am besten geeignet. Bei Letzterem jedoch muss darauf geachtet werden, dass dann nicht die Arme als Ersatz genutzt werden, weil dies wiederum zu Verspannungen im Schulterbereich führen kann.

Hinweis: 

Genau genommen sind Taschenfederkernmatratzen eine Untergruppe der Federkernmatratzen. Da diese Begriffe jedoch oft als Synonyme verwendet werden, informiert dieser Artikel auch darüber, ob sich Federkernmatratzen für Bauchschläfer eignen. Zudem sind die meisten Taschenfederkernmatratzen gleichzeitig Tonnentaschenfederkernmatratzen, sodass ebenfalls die Frage beantwortet wird, ob Bauchschläfer eine Tonnentaschenfederkernmatratze wählen sollten oder nicht.

 


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